Aktuelles

Do 23.03.2017 09:01

Inkrafttreten des Bebauungsplans "Bohngartenfeld II"

Der Gemeinderat der Gemeinde Marksuhl hat am 28.11.2016 in öffentlicher Sitzung den Bebauungsplan "Bohngartenfeld II" nach § 10(1) BauGB als Satzung beschlossen. Maßgebend ist die Planfassung vom November 2016. Das Landratsamt Wartburgkreis hat mit Bescheid vom 23.02.2017, AZ.: 02160-16-08, auf der Grundlage von § 10 Absatz 2 des Baugesetzbuches den von der Gemeinde Marksuhl als Satzung beschlossenen Bebauungsplan "Bohngartenfeld II" genehmigt. Die Ausfertigung erfolgte am 20.03.2017.

Der Bebauungsplan "Bohngartenfeld II", bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und den textlichen Festsetzungen (Teil B), einschließlich der Begründung, tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft (gem. § 10 Abs. 3 BauGB).

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst folgende Flurstücke der Gemarkung Marksuhl: Flur 15: Flurstücke 1272/4 und 1709. Der räumliche Geltungsbereich ergibt sich aus dem Übersichtsplan, der im Amtsblatt 04/2017 am 23.03.2017 auf Seite 2 bekannt gemacht wurde.

Der Bebauungsplan kann einschließlich der Begründung nach § 10 Abs. 4 BauGB ab sofort in der Bauverwaltung der Gemeinde Marksuhl währen der allgemeinen Sprechzeiten von jedermann eingesehen und über den Inhalt Auskunft verlangt werden.

Auf die Vorschrift des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb der Frist von drei Jahren gestellt ist, wird hingewiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtlichen Verletzungen der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes oder aber nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen sowie Mängel in der Abwägung nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB sind gemäß § 215 Abs. 1 Nr. 1-3 BauGB unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.