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Do 22.12.2016 14:10

Planung SuedLink

Die Gemeinde Marksuhl wurde von der TenneT TSO GmbH, Bayreuth zu einer ersten Stellungnahme im informellen Prozess der Trassenauswahl für eine Hochspannungsgleichstromübertragungskabelleitung aufgefordert.
Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) ist für das Vorhaben maßgeblich.

Die Interessen der Gemeinde Marksuhl als Waldeigentümerin sind von dem Planungskorridor zwischen dem Eltetal bei Oberellen und dem Suhltal bei Baueshof betroffen. In diesem Bereich untersucht der Planungsträger, ob ein Kabelkorridor durch ein mit Gemeindewald bestocktes Gebiet geführt werden kann.
Nach den öffentlich zugänglichen Angaben von TenneT wird während der Bauzeit ein 40 Meter breiter Korridor benötigt. Dauerhaft ist im Wald ein Korridor von 25 Metern über der HGÜ-Kabelanlage von Bäumen freizuhalten. Dieser ganz erhebliche Eingriff in den Waldaufbau erscheint nicht erforderlich, da eine Verbindung zwischen dem Eltetal in Oberellen und dem Suhltal ohne Trassenführung durch den Wald möglich ist.

Nach ausführlicher Beratung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde Marksuhl als Waldeigentümerin die Nutzung ihrer Waldgrundstücke durch Erdkabel von SuedLink ablehnt. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, die Nutzung des Gemeindewaldes durch die Kabelanlage im Planfeststellungsverfahren mit allen rechtlich gebotenen Mitteln abzuwehren.