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Do 22.12.2016 14:06

Bebauungsplan "Bohngartenfeld II" der Gemeinde Marksuhl - Abwägungsbeschluss zur Beteiligung nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zum Entwurf vom März 2016

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung eines Wohngebietes als Fortsetzung der bestehenden Wohngebietes "Bohngartenfeld I", unter Anbindung an die vorhandenen und bereits auf eine Weiterführung ausgerichtete Infrastruktur geschaffen werden. Ziel der Planung ist es, im nachgefragten Segment des Einfamilienhausbaus Bauflächen in der Gemeinde bereitzustellen und somit einer Bevölkerungsabwanderung entgegen zu wirken.
Der Gemeinderat der Gemeinde Marksuhl hat am 27.11.2014 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Bohngartenfeld II" gefasst. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung (§ 3(1) BauGB) fand im Rahmen einer öffentlichen Auslage vom 30.03.2015 bis einschließlich 17.04.2015 statt. Die Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden gemäß § 4(1) BauGB beteiligt und zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Die relevanten Stellungnahmen wurden in die Erarbeitung des Planentwurfes eingestellt.
Der Gemeinderat der Gemeinde Marksuhl hat in öffentlicher Sitzung am 28.04.2016 den Billigungs- und Auslegungsbeschluss des Entwurfs des Bebauungsplanes "Bohngartenfeld II" gefasst und dessen Auslage beschlossen. Mit Schreiben vom 20.05.2016 wurden die betroffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange am Verfahren (Beteiligung gemäß § 4 Abs.2 BauGB) beteiligt. Die Bürgerbeteiligung wurde im Rahmen einer öffentlichen Auslegung der Planunterlagen im Zeitraum vom 30.05.2016 bis einschließlich 30.06.2016 durchgeführt.

Im Zuge des Bauleitplanverfahrens sind alle eingegangenen Stellungnahmen mit Hinweisen, Anregungen und Bedenken in das Abwägungsverfahren einzubeziehen und gerecht gegeneinander und untereinander abzuwägen.

Die in den Stellungnahmen aus der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB enthaltenen Anregungen hat der Gemeinderat geprüft. Der Abwägungsbeschluss wurde einstimmig gefasst. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die im Rahmen des Verfahrens Anregungen geäußert haben, vom Ergebnis dieses Beschlusses in Kenntnis zu setzen.