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Do 19.06.2014 14:59

Inkrafttreten des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Obermühle Nr. 1"

Der Gemeinderat der Gemeinde Marksuhl hat in öffentlicher Sitzung am 27.02.2014 den Bebauungsplan "Obermühle Nr.1" als Satzung beschlossen. Das Landratsamt Wartburgkreis hat mit Bescheid vom 08.05.2014, AZ.: 00832-14-08, auf der Grundlage von § 10 Absatz 2 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2013 (BGBl. I S. 1548), den von der Ge-meinde Marksuhl als Satzung beschlossenen Bebauungsplan genehmigt. Die Ausfertigung erfolgte am 18.06.2014.

Die o.g. Genehmigung der Satzung wird hiermit nach § 10 Abs. 3 BauGB bekannt gemacht. Der Bebauungsplan "Obermühle Nr. 1" tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Der Bebauungsplan mit Anlagen wird ab sofort in der Bauverwaltung der Gemeinde Marksuhl in der Bahnhofstraße 1 in Marksuhl während der allgemeinen Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft erteilt.

Für den Fall, dass durch einen Bebauungsplan Vermögensnachteile im Sinne der §§ 39 - 42 BauGB eintreten, können Entschädigungsansprüche geltend gemacht werden. Die Fälligkeit der Ansprüche kann dadurch herbeigeführt werden, dass die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt wird (§ 44 Abs. 3 BauGB). Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die oben bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird. ( § 44 Ans. 4 BauGB).

Gemäß § 215 Abs. 1 BauGB werden unbeachtlich:
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,
wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeindeverwaltung Marksuhl unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entspre-chend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.

Marksuhl, 19.06.2014
Trostmann, Bürgermeister