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Mo 25.03.2013 07:54

Information des Forstamtes Marksuhl

"Motorsägenführerschein" erforderlich

Wie bereits seit langem angekündigt, ist für private Brennholzwerber ab 2013 die Teilnahme an einem qualifizierten Motorsägenlehrgang Pflicht. Diese Anforderung stellt das Waldzertifizierungssystem PEFC, nach dem die meisten Waldgebiete im Forstamt Marksuhl zertifiziert sind.
"Was in anderen Bundesländern schon lange Pflicht ist, gilt endlich auch bei uns", so Forstamtsleiter Ansgar Pape, der auf immer wiederkehrende Unfälle bei der Motorsägenarbeit hinweist, teilweise leider mit tödlichem Ausgang.

Viele Brennholzwerber haben in den letzten Jahren bereits eine Schulung besucht. Diese Scheine behalten Gültigkeit. Neben diesen alten Nachweisen werden im Staatswald des Forstamtes ab sofort nur noch Motorsägenscheine akzeptiert, die bei einer Ausbildungsstätte erworben wurden, die das Gütesiegel des "Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik" tragen. Entsprechende Schulungsadressen können beim Forstamt erfragt werden.

Steigende Energieholzpreise führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Brennholz in der Selbstwerbung. Hierzu ist im Voraus in jedem Fall die Erlaubnis des Waldeigentümers bzw. des Revierförsters einzuholen. Der Trend geht allerdings zunehmend auch zum Kauf von aufbereiteten 4-Mter Längen, die bereits am Waldweg gepoltert sind. Der Kunde muss nur den Transport nach Hause organisieren und kann dann je nach Zeit und Lust das Holz daheim zu Brennholz verarbeiten. Ein Motorsägenschein ist dann zwar ebenfalls empfehlenswert, aber keine Pflicht.