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Di 28.06.2011 09:57

vorhabenbezogener Bebauungsplan - Photovoltaik-Freifläche Nr. 1

Das Architekturbüro Frebel aus Merkers plant in Marksuhl/ Ortsteil Burkhardtroda in der Flur 6 auf dem Gelände des ehemaligen MINOL-Tanklagers, die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage. Dafür hat das Architektur-büro die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes gemäß § 12 Baugesetzbuch beantragt. Die Planung kann zu einer Nutzung des in erheblichem Umfang mit Mineralöl belasteten Grundstücks führen. Kosten entstehen der Gemeinde nicht.

Herr Frebel vom gleichnamigen Architekturbüro machte zur Sitzung weitere Ausführungen zur Planung und dem erforderlichen Verfahren. Die Nutzung der Flächen des ehemaligen MINOL-Tanklagers ist wegen der Kontamination des Geländes problematisch. Eine richtige Bebauung mit Erdbewegungen ist dort nicht möglich, wohl aber die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage. Die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für dieses Vorhaben ist notwendig, damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, um Investoren zu finden.

Der Sachverhalt wurde beraten und danach einstimmig der Beschluss gefasst:

1. Für die Flurstücke 567/4, 567/5, 567/6, 567/9, 567/13 und 567/14 in der Flur 6 in Marksuhl/ Ortsteil Burkhardtroda soll gemäß § 12 BauGB ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Photovoltaik- Freifläche Nr. 1 Marksuhl" auf-gestellt werden. Das Plangebiet umfasst gemäß Vorentwurf des Antragstellers die Flurstücke 567/4, 567/5, 567/6, 567/9, 567/13 und 567/14. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan wird vom Vorhabenträger ausgearbeitet.

2. Zur Darlegung und Erörterung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung wird gemäß § 3 Abs. 1 BauGB eine vorgezogene Bürgerbeteiligung in Form einer Informationsveranstaltung durchgeführt. Ort und Zeitpunkt der Informations-veranstaltung werden von der Gemeindeverwaltung festgelegt und im Mitteilungsblatt bekanntgegeben.