Gemeindeportrait

Marksuhl

Kirchturm (links) und Schlossturm mit Blick von der BahnhofstraßeDie Gemeinde Marksuhl liegt im Herzen des Wartburgkreises. Neben dem Ort Marksuhl gehören heute zur Gemeinde die Ortsteile Burkhardtroda, Eckardtshausen, Förtha und Lindigshof und die Siedlungen Baueshof, Josthof, Meileshof, Mölmeshof und Wilhelmsthal.

Die erste Erwähnung des Ortes Marksuhl erfolgte schon vor dem Jahre 900 in einem Verzeichnis der Güter des Klosters Fulda. Das Ortsbild wird durch die Kirche und das Renaissanceschloss geprägt. Die ältesten Bestandteile der Kirche sollen aus dem Jahr 1031 stammen. Der markante Turm in seiner jetzigen Gestalt wurde 1454 erbaut. Der Bau des Schlosses begann im Jahr 1588 unter Herzog Johann Ernst von Sachsen.

Durch die Lage an der "Hohen Straße", der alten Handelsstraße zwischen Frankfurt/Main und Leipzig, wurden neben der Land- und Forstwirtschaft schon früh Handwerk und Handel zu tragenden Säulen der wirtschaftlichen Entwicklung.

Zur Förderung der mittelständigen Wirtschaft wurde 1991 ein Gewerbegebiet in der Nähe des Bahnhofs erschlossen, in dem heute mehrere Hundert Menschen Ausbildung und Arbeit finden.

Trotz der Entwicklung des Kleinzentrums als Gewerbestandort konnte Marksuhl seinen ländlichen Charakter bewahren. Für Bauwillige stehen attraktive Wohngrundstücke bereit, wodurch sich auch die Bedeutung von Marksuhl als Wohngemeinde im Raum Eisenach - Bad Salzungen immer mehr prägt.
Blick vom Markt zum Schloss, rechts der ehemalige Gasthof  ''Deutsches Haus'', der heute die Sparkassen-Filiale beherbergt.Schlossturm mit West- und Südflügel von der Hofseite - Die Sanierung des gesamten Schloss-Ensembles wird schrittweise fortgesetzt.Winter über den Dächern von MarksuhlWinter in der Marksuhler UmgebungMarksuhl
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